SPANISCH am GYMNASIUM TRITTAU

Gute Gründe für das Erlernen des Spanischen


Spanisch ist die Amtssprache in über 20 Ländern der Welt, genauer gesagt in Spanien, Mittel- und Südamerika, in Teilen der USA und in Guinea Ecuatorial. In diesem Sinne stellt es somit eine echte "Weltsprache" dar. Spanisch ist eine der sechs UNO-Sprachen; es gibt weltweit etwa 350 Millionen "hispanohablantes".


Spanischkenntnisse können von großem Nutzen für die berufliche Qualifikation sein und erleichtern das Lernen weiterer romanischer Sprachen. In einer stärker  zusammenwachsenden Welt ist der Erwerb von Spanischkenntnissen für Schüler und Schülerinnen eine Zusatzqualifikation und gute Voraussetzung für vielfältige Berufsfelder (Tourismusbranche, Im- und Exportunternehmen Wirtschaft, soziale Berufe, etc.).

Das Spanisch-Angebot am Gymnasium Trittau


Das Gymnasium Trittau bietet seit 2002 Spanisch als Unterrichtsfach an, nachdem zuvor schon Spanisch-AGs angeboten worden waren. Spanisch ist am Gymnasium Trittau in der Mittelstufe als dritte Fremdsprache mit Beginn in der achten Klasse wählbar. 
(Curriculum 8/9)

In der Oberstufe kann Spanisch als Profilfach innerhalb des sprachlichen Profils bzw. als Kern- oder Nebenfach in den anderen Profilen belegt und bis zum Abitur weitergeführt werden.

Das Erlernen des Spanischen als dritte Fremdsprache
Spanisch weist als romanische Sprache zahlreiche Gemeinsamkeiten mit Latein und Französisch auf. Vokabeln sind außerdem häufig auch aus dem Englischen ableitbar. Kenntnisse in Englisch (1. Fremdsprache) und Französisch oder Latein (2. Fremdsprache) erleichtern daher das Erlernen des Spanischen als dritte Fremdsprache erheblich.
Spanisch wird in den ersten Wochen und Monaten des Spracherwerbs als relativ einfach empfunden, was unter anderem auch daran liegen mag, dass Schriftbild und Aussprache weitgehend übereinstimmen. Spätestens mit Beginn des Erlernens der verschiedenen Zeiten und Modi wird jedoch jedem Lernenden deutlich, dass auch das Erlernen des Spanischen eine hohe Lernbereitschaft erfordert, zumal das Lerntempo in der 3. Fremdsprache deutlich höher ist als in den beiden ersten.

Die Inhalte und Methoden des Unterrichts


In der Mittelstufe dient das Lehrbuch A_tope.com aus dem Cornelsen-Verlag (übergangsweise zur Zeit im ersten Lernjahr noch Encuentros oder Línea Uno) als Leitfaden, um die Grundlagen der Grammatik und des Wortschatzes für eine erfolgreiche schriftliche und mündliche Kommunikation in Spanisch zu erlernen.


Themen des ersten Lernjahres sind hierbei vor allen Dingen allgemeiner und alltäglicher Art, wie zum Beispiel: Zahlen, Farben, Kleidung, Essen und Trinken, Kennenlern-Gespräche. 


Im zweiten Lernjahr werden vermehrt soziale, geschichtliche oder kulturelle Aspekte Spaniens und Lateinamerikas erarbeitet.
Zusätzlich wird lehrbuchunabhängiges Material (Gedichte, Lieder, einfache Lektüren, Zeitungsausschnitte, Werbung, Prospekte, Fahrpläne oder Filme etc.) eingesetzt. Lehrwerkseinheiten können durch Internetrecherchen ergänzt bzw. aktualisiert werden. 


Mit Beginn der Oberstufe treten Dossiers, die Texte unterschiedlicher Art zu einem halbjährlich wechselnden Rahmenthema bieten, an die Stelle des Lehrbuchs. Bei der Gestaltung dieser Semesterthemen wird auf Vielfalt und Aktualität der Materialien (Gedichte, Lieder, literarische Ganzschriften, Zeitungsartikel, Filme etc.) ebenso Wert gelegt wie darauf, dass diese einen methodisch vielfältigen Zugriff ermöglichen. 


Im Rahmen der schriftlichen Auseinandersetzung mit den Dossierthemen wird vor allen Dingen das Erstellen von Zusammenfassungen, Charakterisierungen, Analysen, Interpretationen und Kommentaren geübt. Hierdurch können die im Abitur verlangten Anforderungsbereich I bis III (Comprensión, Análisis und Comentario) bereits abgedeckt werden. Neben diesen Textsorten hat jedoch auch das kreative Schreiben einen wichtigen Stellenwert. Es geht hierbei darum, den Schülern durch entsprechende Aufgabenstellungen einen kreativen und persönlichen Zugang zu dem Rahmenthema und somit zu der Verarbeitung gesellschaftlicher Wirklichkeit zu ermöglichen. So versetzen sich die Schüler z.B. beim Schreiben von Briefen und Tagebuch-Eintragungen oder der Erarbeitung von Diskussionen in ihnen zunächst fremde Personen innerhalb einer ihnen anfangs noch fremd erscheinenden gesellschaftlichen bzw. geschichtlichen Umgebung. Auf diese Weise nähern sie sich der fremden Kultur in zunehmendem Maße an. 


Ein besonders wichtiges Ziel im Bereich des "Methoden-Lernens" innerhalb der Oberstufe ist, dass die Schüler ihre Recherche- und Präsentationskompetenzen weiter entwickeln. In diesem Sinne nehmen eine kritische Internet-Recherche und die Präsentation von Referaten einen wichtigen Platz im Spanischunterricht ein. Selbstverständlich wird auch auf das Erlernen bzw. Üben von Basiskompetenzen –wie z.B. das korrekte Zitieren und die sinnvolle Verwendung von ein- und zweisprachigen Wörterbüchern– Wert gelegt.

Die Semester-Themen in der Oberstufe


In der elften und zwölften Jahrgangsstufe richten sich die Dossierthemen im Kern- und Nebenfach nach den  Korridorthemen des Zentralabiturs.

Im Profilfach hingegen werden die Themen individuell von den Lehrern entwickelt und somit von der Schule vorgegeben. (Profilfach Spanisch)

Wege zur sprachlichen Handlungsfähigkeit


Unser Spanischunterricht hat zum Ziel, die Schülerinnen und Schüler sprachlich und interkulturell handlungsfähig zu machen. Dazu ist es wichtig, dass die Lernenden ihre kommunikativen Fähigkeiten (Hör- und Hörsehverstehen, Leseverstehen, Sprechen und Schreiben) und die dafür benötigten sprachlichen Mittel in immer wieder neuen Situationen und Sozialformen erproben und weiterentwickeln, ihre Kenntnisse über die spanischsprachigen Länder erweitern, über eigene und fremde kulturelle Gewohnheiten nachdenken und Begegnungssituationen erfolgreich bewältigen. Dies spielt bei der Anlage unseres Unterrichts von Beginn an eine wichtige Rolle, ebenso wie die Entwicklung von Methodenkompetenzen, welche die Schülerinnen und Schüler befähigen sollen, ihren eigenen Lernprozess selbstständiger zu gestalten.

Aktualisierung vom 28.10.2012 , Fachleiterin Gudrun Schnepel

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